Kuba – mehr als Rum, Salsa und Zigarren

Kuba – du hast uns fasziniert und überrascht. Du hast uns eintauchen lassen in ein sozialistisches System im Wandel. Hast uns zu den richtigen Orten und Menschen geführt, sodass unsere Zeit mit dir unvergesslich wurde. Mit den Klängen des Son hast du unsere Reise begleitet. Einen kleinen Moment von und mit dir haben wir erlebt und möchten unsere Geschichte hier mit euch teilen…

Spontan muss man sein

Kuba war schon vor der Abreise als Abstecher und Zwischenstopp von der Panamericana geplant. Eigentlich aber erst von Mexiko aus. Wie es so ist, wenn man längere Zeit an einem Ort verweilt, in unserem Fall Vancouver, über alles nachdenkt und Pläne macht, kommen hin und wieder interessante Ideen zutage. Dem Winter für zwei Wochen entfliehen, ein Tapetenwechsel bevor es in die USA geht, wäre das nicht schön? Gesagt, getan. Schnell sind die Flüge und eine Unterkunft in Havanna gebucht. Das Auto dürfen wir vor unserer Airbnb-Unterkunft stehen lassen, die Wertsachen im Keller verstauen und um 5 Uhr morgens werden wir fast schon selbstverständlich zum Flughafen gefahren. Unser gesamtes Gepäck beschränkt sich auf einen 8 kg schweren Rucksack und eine Umhängetasche, damit reist es sich einfach und leicht.

Havanna

Über Toronto fliegen wir nach Havanna. Das für die Einreise benötigte Dokument bekommen wir im Flugzeug und ist bei Air Canada im Flugpreis enthalten. Schnell sind wir in Kuba eingereist, den Transfer in die Stadt hatten wir bei unseren Vermietern gebucht. Die hatten natürlich nicht mit einer so schnellen Abfertigung gerechnet, weswegen wir noch über eine Stunde warten mussten. Als wir uns dann auf die durchgesessene Sitzbank des Oldtimers fallen lassen und uns vergeblich nach Anschnallgurten umdrehen ist die Warterei schnell vergessen und wir bereits hin und weg. Der zweite Eindruck ist dann beinah enttäuschend, wieso haben die Ampeln LED-Lichter? Wo kommen die nagelneuen Reisebusse her? Schnell merken wir, dass sich das Land im Umbruch befindet und nicht mehr in den 50ern feststeckt.

Der erste Morgen beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück, wie wir es die nächsten zwei Wochen täglich bekommen werden. Omelette, frischgepresster Saft (Orange, Ananas, Guave…), Brot (am ehesten vergleichbar mit einem deutschen Einback), Früchte (Ananas, Papaya, Guave, Banane…) manchmal Jogurt. Daran könnten wir uns glatt gewöhnen, wenn da nicht die Kaffeeknappheit wäre. Meist bekommen wir nur je eine Tasse, erst auf Anfrage gibt es Nachschlag.

Milaydis, unsere herzliche Gastwirtin gibt uns gleich nach dem Frühstück einige wichtige Tipps:

  • Reisepass zu Hause lassen, nur die Kopien dürfen wir mitnehmen
  • Nicht mit Fremden sprechen oder uns gar etwas andrehen lassen
  • Immer vorher den Preis erfragen!
  • Bloß nicht die beiden Währungen verwechseln

Gut gerüstet laufen wir also an unserem ersten Tag in Kuba in die Stadt. Es ist angenehm warm und die Sonne scheint, dieses Wetter wird uns zwei Wochen treu bleiben, welch Glück. Wie immer erkunden wir die Stadt zu Fuß und ohne festen Plan, so machen wir immer die besten Entdeckungen. Meist kann man die „Attraktionen“ auch gar nicht verpassen, sind sie doch leicht an Menschenmassen, Souvenirgeschäften und Tourbussen zu erkennen. Der Reiseführer schreibt sehr passend, dass es eigentlich auch keine Sehenswürdigkeiten gibt, sondern vielmehr das Land als Ganzes sehenswert ist. Unser erster Abstecher führt uns ins Centro Comercial um Wasser zu kaufen. Der Supermarkt ist schnell gefunden, zum ersten Mal im Leben sehen wir leere Regale. In der Drogerie gibt es genau eine Sorte Shampoo, eine Sorte Waschmittel, was leer ist, ist leer. Für uns völlig unvorstellbar ist das hier der Alltag. Kommt eine neue Lieferung, steht man oft stundenlang in der Schlange, Zeit ist hier mehr als genug vorhanden. Die Altstadt (Havana vieja) ist das historische Herzstück der Stadt und bei einem Spaziergang kommt man automatisch an die vier Plätze aus der Kolonialzeit. Manche Gebäude sind restauriert, andere halb zerfallen. Auf den Straßen tummeln sich Oldtimer, Pferdekutschen und Bicitaxis (Fahrradtaxis), die einen schneller voranbringen. Wir ziehen lieber weiter zu Fuß durch die Stadt und gelangen schließlich zum Hafen, indem ein Kreuzfahrer vor Anker liegt, womit sich auch die Menschenmassen in der Calle Obispo erklären, zugegeben in den Wintermonaten ist Trockenzeit und damit Hauptsaison.

Unerwarteter Besuch

An unserem ersten Abend in Havanna sitzen wir abends gemütlich in einem Restaurant, wie so oft gibt es kubanische Livemusik. Till sitzt vor einem Berg Paella, der locker für 3-4 Personen gereicht hätte und ich lasse mir vom Kellner einen Mojito aufschwätzen, zum Glück, denn lecker war er. Nichtsahnend schalte ich zum ersten Mal in Kuba mein Handy an und entdecke die SMS von Ulli, die uns spontan (morgen!) besuchen will. Natürlich gerne, antworten wir umgehend. Allerdings hatten wir für den nächsten Tag schon weitere Pläne, Taxi und Unterkunft waren bereits gebucht. Nachts schicken wir SMS hin und her, letztendlich hat Ulli vier Stunden vor Abflug gebucht, wir haben alles umorganisiert und noch eine Nacht in Havanna gebucht.

In Havanna und auch sonst haben wir in Casas Particulares gewohnt, also Zimmer in Privatunterkünften, die für uns mit Abstand die schönste und günstigste Möglichkeit zu wohnen waren. Man zahlt 25-35 CUC pro Nacht für ein Dreibett-/ Doppelzimmer, wahlweise kann man Frühstück für 3-5 CUC und Abendessen für 8-15 CUC pro Person buchen (Preise, Dezember 2016). Die Besitzer geben gerne Tipps zu Unternehmungen, bestellen Taxis und organisieren eine Unterkunft in der nächsten Stadt, sodass man außer der ersten Unterkunft nichts vorbuchen muss. Wir haben auch in der Hauptsaison immer problemlos ein Zimmer bekommen, in Trinidad mussten wir allerdings einmal die Unterkunft wechseln.

An unserem zweiten Tag in Havanna besuchen wir den Plaza de la Revolución, dann schlendern wir durch das Studentenviertel und entdecken zum ersten Mal Lokale und Imbisse für Einheimische. Blöd nur, dass wir noch kein Moneda Nacional (CUP) haben, hier also nichts kaufen können, denn die Sache mit den zwei Währungen ist so:

CUP oder CUC – zwei Währungen, viel Verwirrung

Die Währung der Einheimischen sind die CUP (pesos cubanos). Die an den US-Dollar (Kurs ca. eins zu eins) gekoppelte Devisenwährung sind die CUC (pesos convertibles, sprich „kuck“) und wurden eingeführt, um mit dem Ausland handeln zu können. Sie dient außerdem als Touristenwährung, da Touristen eigentlich keine CUP besitzen sollten (CUP Preise sind oft unverhältnismäßig günstig um den einheimischen CUP-Verdienern Busfahren etc. zu ermöglichen). Um günstig auf Märkten oder Imbissen einkaufen zu können, benötigt man also CUP, die man in der Wechselstube CADECA im Verhältnis 1 CUC zu 25 CUP tauschen kann (warum das trotzdem möglich ist verstehen wir selbst nicht). Leider ist vor den CADECAs immerzu eine lange Schlange. Da wir aber gerne auch Bananen, Nüsse oder Sandwichs kaufen wollen, stellen wir uns schließlich doch an. Eine Stunde später stehen wir bereits am ersten Straßenstand und haben eine riesige Pizza für 60 CUP (2,4 CUC) auf dem Schoß. So hatten wir uns das vorgestellt.

Internet für alle

Seit kurzem hat Kuba Zugang zu freiem Internet. Allerdings anders und deutlich unkomfortabler als wir es kennen. Um surfen zu können muss man bei dem staatlichen Unternehmen ETECSA gegen Vorlage des Reisepasses eine Prepaidkarte für eine oder fünf Stunden kaufen und kann die Zeit dann an Hotspots in der Stadt nutzen. Gesperrt ist tatsächlich fast nichts, was uns anfänglich sehr wundert. Smartphones sind auch bei Kubanern weit verbreitet, in den Gassen von Havanna wird von Jugendlichen genauso wie bei uns Musik aus dem Handylautsprecher gehört. An den ersten zwei Tagen versuchen wir unser Glück bei ETECSA in der Altstadt, nach einer halben Stunde warten in der Schlange dann die Nachricht „keine Karten mehr, vielleicht morgen“. Den letzten Versuch unternehmen wir also etwas außerhalb. Anhand der langen Schlange vermuten wir, dass es noch Karten gibt. Ich musste Till leider alleine stehen lassen, weil ich unseren Besuch vom Flughafen abgeholt habe. Ohne ein Wort Spanisch kämpft er sich durch die Schlange. Erst steht er falsch an, dann hat er entgegen der allgemeinen Regelung nicht laut genug „Último“ gerufen. Der Letzte in der Schlange ruft „Letzter“, dann wissen alle wer vor und hinter einem steht und niemand braucht sich in die Reihe zu stellen sondern kann sich entspannt hinsetzen. Das ist bei den kubanischen Wartezeiten praktisch, führt aber dazu, dass man als Ausländer vermutet es würden nur drei Leute warten, tatsächlich sind es aber 20. Schließlich kümmert sich eine Kubanerin, die ein bisschen Englisch spricht um ihn und schiebt ihn immer voran und erklärt allen anderen was er will. Am Schalter bekommt er was er möchte und als nach fragenden Blicken und Sprachlosigkeit auch geklärt werden kann, welche Nationalität er hat (wieder wird geholfen), bekommt er die Karte ausgehändigt. Alle Leute waren hilfsbereit, aber wir sind froh, dass für künftige Sprachschwierigkeiten wenigstens einer von uns Spanisch spricht.

Ein netter Besuch

Abends hole ich Ulli vom Flughafen in Havanna ab. Obwohl der Flug verspätet ist, ist sie die Erste die aussteigt! Schnell sind wir in der Unterkunft, und kurz darauf werden bei Sandwich und Bier um die Ecke die Neuigkeiten ausgetauscht.

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Unterwegs in Kuba

Vom Taxi collectivo (Sammeltaxi) werden wir zu Hause abgeholt, sammeln noch andere Reisende ein und fahren in den Westen Kubas nach Viñales. Mit den staatlichen Bussen Viazul gelangt man am günstigsten in alle größeren Orte. Das Unternehmen bedient ausschließlich Touristen in CUC Preisen. Man muss/sollte jedoch im Voraus buchen, in unserem Fall war von Havanna aus alles ausgebucht. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Taxi ohnehin nicht viel teurer ist und man dafür direkt von Unterkunft zu Unterkunft gebracht wird. Die Gastwirte haben uns oft ein Sammeltaxi bestellt, dabei haben wir einen Festpreis pro Person gezahlt. Die Taxen sind meist 50-60 Jahre alte Buicks, Chevrolets etc., eben das was es zu Zeiten der Revolution im Land gab. Eine andere Möglichkeit war, beim Viazul-Terminal direkt mit einem Taxifahrer über den Preis zu verhandeln. Hier war unserer Erfahrung nach deutlich mehr Verhandlungsspielraum und wir haben günstigere Preise ausgehandelt. Das Taxi bestellt man dann für den nächsten Tag direkt zur Unterkunft. Überrascht hat uns in allen Fällen die Pünktlichkeit, alle Fahrer waren mindestens 10 Minuten vor der vereinbarten Zeit schon da! Auch sonst erinnert bei den Kubanern wenig an die typisch „südländische“ Unpünktlich-/Unzuverlässigkeit. Im Gegenteil, wir fühlen uns immer sicher und erfahren, dass unsere erste Vermieterin uns sogar „hinterher-telefoniert“ um zu erfahren ob alles in Ordnung ist.

Viñales

Hier bietet quasi jedes Haus Zimmer zur Vermietung an, es gibt viele Cafés und Restaurants, das Preisniveau ist entsprechend hoch. Vor der Villa Pupy werden wir abgesetzt und direkt von unserer neuen Gastwirtin Norma in Empfang genommen. Im Innenhof hat sie alle Informationen und möglichen Aktivitäten mit Bildern an der Wand für ihre Gäste zusammengestellt, erläutert alle Möglichkeiten die wir haben und organisiert die Ausflüge entsprechend.

Caballos – Hoch zu Ross

Für den Nachmittag entscheiden wir uns für eine Pferdetour. Pünktlich werden wir abgeholt und reiten los, ich sitze zum ersten Mal in meinem Leben auf einem Pferd. Unsere erste Station ist eine Tabakplantage. Die Pflanzen sind allerdings gerade sehr klein und viel zu sehen gibt es nicht. Die Pflanzen wachsen 3 Monate bis sie 2 m hoch sind und dann werden nach und nach die Blätter von unten nach oben geerntet, der obere Teil der Pflanze enthält am meisten Nikotin. Die Blätter werden zum Trocknen aufgehängt und anschließend fermentiert, insgesamt ein langwieriger Prozess, der sich über 5 Monate hinzieht. In der Zigarre werden nur die Blätter ohne Stengel verarbeitet, so gelangen die 95% des Nikotins, die sich im Stängel befinden gar nicht in die Zigarre. Der Staat zieht satte 90% von der Tabakernte ein, nur 10% bleiben den Familien für den Eigengebrauch oder zum Privatverkauf. Zum Schluss steht natürlich eine Zigarrenprobe an. Schick und ganz kubanisch sieht Ulli damit aus, aber Zigarrenfans sind wir trotzdem nicht geworden. Bei einer Kaffeeplantage werden wir mit kubanischem Kaffee versorgt, der Kaffee hat einen uns unbekannten Eigengeschmack, aber schmeckt uns gut. Zu gering die Mengen und vor allem zu groß ist die Konkurrenz um das Produkt zu exportieren, also bleibt der produzierte Kaffee im Land. Nach knapp 4 h kommen wir zurück nach Viñales. Die Pferde zieht es zurück in ihren wohlverdienten Feierabend, kein Wunder, denn sie sind 12 h am Tag unterwegs, Wasser oder Futter zwischendurch gibt es nicht, Pause wird nur gemacht, wenn keine Touristen da sind. So verabschieden wir uns mit schlechtem Gewissen, immerhin hätten wir die Tour auch laufen können, waren aber wie viele andere zu faul und bequem.

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Trauminsel Cayo Levisa

Früh werden wir am nächsten Morgen abgeholt, denn wir machen einen Ausflug auf die Insel Cayo Levisa. Mit dem Taxi zur Fährstation, eine halbe Stunde mit dem Boot auf die Insel und nach 6 h wieder zurück. Teurer als gedacht schlägt die Bootsfahrt mit 35 CUC pro Person zu Buche, dafür erhalten wir 2 Freigetränke und das Lunchbuffet ist inklusive. Passend dazu bekommen wir ein grünes „All Inclusive Bändchen“. Auf der Insel erwartet uns dann feiner, weißer Sand und türkisfarbenes Wasser. Wir richten uns auf den Liegestühlen ein und genießen Sonne und Meer. Mit der geliehenen Schnorchelausrüstung erkunden wir die Unterwasserwelt, die ist direkt am Strand allerdings sehr dürftig, da hätte man wohl weiter raus zum Riff fahren müssen. Das einzige Resort vor Ort kümmert sich um das leibliche Wohlergehen und nachmittags wird eine Salsastunde angeboten. Viel zu schnell vergeht der Tag am Strand und wir müssen zurück zum Festland.

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Abendessen in der Casa

Die Privatunterkünfte bieten meist auch Abendessen an, das man mittags vorbestellen kann und vereinbart, was man gerne essen möchte. Zur Auswahl stehen meist Huhn und Fisch, manchmal auch Hummer oder Schwein, dazu werden reichlich Beilagen serviert. Reis mit Bohnen sind immer dabei, manchmal auch als Suppe. Auf Anfrage bekommen wir auch vegetarisches Essen. Geschmeckt hat es uns immer und gemütlicher und günstiger als im Restaurant war es auch. Bei Norma laufen im Hinterhof Hühner umher, nach Tills Bestellung bald eins weniger. In gemütlicher Runde dinieren wir mit unseren künftigen Reisepartnern Hanna und Manu, mit denen wir schon den Tag in Cayo Levisa verbracht haben. Wir haben ungefähr die gleichen Pläne, verstehen uns auf Anhieb und beschließen spontan am nächsten Tag nach Las Terrazas zu fahren.

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Autarkes Modelldorf

Nach Las Terrazas wollten wir eigentlich als erstes von Havanna aus. Milaydis rät uns allerdings ab, weil es dort nichts gäbe und die Fahrt zu teuer sei. Auch Norma versteht nicht, was wir dort wollen, dabei wird es im Reiseführer als bahnbrechendes Öko-Dorf beschrieben und ist Teil des UNESCO-Biosphärenreservats. Eine Künstlerkolonie, ein Fluss in dem man baden kann und ein vegetarisches Restaurant soll es geben. Alles in einer grünen, terrassenartigen Landschaft. Wir beschließen deshalb entgegen der Empfehlungen nach Las Terrazas zu gehen. Zu fünft organisieren wir also die Weiterfahrt, ein junger Taxifahrer macht für uns einen Abstecher nach Soroa. Bei einem tollen Aussichtspunkt bekommen wir einen Eindruck von der Landschaft. Sogar Kaffee gibt es und einen kleinen Stand mit Kunsthandwerk aus Soroa, an dem ich Pias Verwechslerpuppe erstehe. Beeindruckt ist auch der Taxifahrer, der mit seinem Smartphone Bilder macht, denn er war noch nie hier und will die Bilder stolz seinen Eltern und Freunden zeigen. Nach einem kurzen Spaziergang gelangen wir zu schönen Wasserfällen, bei denen sogar gebadet werden kann. Wir wollen die Nerven des wartenden Taxifahrers aber nicht überstrapazieren, stattdessen gönnen wir uns eine Kokosnuss und lassen uns hinterher das weiche Fruchtfleisch herausschneiden. Mittags kommen wir dann in der Villa Estrella an, außerhalb der Stadt im Grünen mit wunderschönem Garten und einer Terrasse mit den obligatorischen Schaukelstühlen fühlen wir uns gleich wohl. Der Nachmittag bietet sich für einen Ausflug nach Las Terrazas an. Wir laufen die 5 km bis in die Stadt. Die Stadt ist terrassenartig aufgebaut, am Ortseingang ist ein idyllischer See mit Flamingos und alles ist grün. Durch die Bäume sehen wir das viel gelobte Ökohotel Moka, die einzige Unterkunft in der Stadt, die allerdings zu teuer für uns ist. Ein Café finden wir trotzdem, der Kaffee wächst 20 m hinter dem Haus und es wird mit dem besten Kaffee Kubas awwgeworben. Unseren wirklich leckeren Espresso genießen wir von der Patio mit Aussicht. Zu lange machen wir es uns gemütlich, die Dämmerung bricht an und wir müssen noch eine Stunde zurücklaufen. Doch wir haben Glück, nur 10 Minuten nachdem wir losmarschiert sind kommt unser Retter. Ein Traktor hält neben uns und fragt ob wir mitfahren wollen, schneller als wir gucken können wird die Schaufel runtergeklappt, wir klettern rein und fahren tatsächlich in der Traktorschaufel. Wir können unser Glück nicht fassen und strahlen übers ganze Gesicht! Die Fahrt endet 100 m vor unserer Casa und wir bedanken uns überschwänglich bei unserem Traktor-Chauffeur! So kommen wir völlig entspannt genau pünktlich zum Abendessen.

Baden im Fluss

Am nächsten Tag frühstücken wir mit Lauren und Wiley, zwei Reisende aus den Staaten, die von Panama aus hierhergekommen sind und anschließend weiter nach Südamerika reisen. Mittlerweile gibt es Direktflüge zwischen USA und Kuba, fliegen kann man aber nur, wenn man einen von 12 Punkten (z.B. wenn man Journalist ist) erfüllt. Die Regel gilt auch für Nicht-Amerikaner und wir hätten nicht von den Staaten einreisen können. Für den heutigen Tag haben Lauren und Wiley die gleichen Pläne wie wir, nämlich eine Wanderung zu den Baños de San José. Auf dem gepflasterten Weg zu dem Naturbad bleibt viel Zeit zum Erzählen. Haben wir nach einigen Tagen schon das Gefühl, immer das gleiche zu essen, erfahren wir von Lauren, wie schwierig es als Veganerin in Kuba ist. Außerdem können die beiden hier mit amerikanischen Kreditkarten kein Geld abheben, die einzige Möglichkeit an Geld zu kommen ist das Umtauschen und hierbei wird eine Strafgebühr von 10% auf den US Dollar fällig. Da haben wir es leichter, mit unseren Kreditkarten können wir an jedem Automat problem- und kostenlos Geld abheben. Als wir bei den Baños ankommen kehren wir erstmal ins Restaurant ein. Unerwartet günstig kann man hier essen, wir bestellen die Kuba-Klassiker, arroz moro (Reis mit Bohnen), Salat und vianda frita (frittierte Bananenchips). Gestärkt gehen wir baden. Das Wasser fließt über die Felsterrassen in verschiedene Bassins, in denen man badet. Schön warm, aber etwas glitschig ist es. Erfrischt für den Heimweg sind wir trotzdem. Von hier aus könnte man auch noch einige Wanderungen unternehmen, allerdings braucht man einen Guide, weshalb wir lieber verzichten. Zurück in Las Terrazas wartet ein Besuch im vegetarischen Restaurant „El Romero“ auf uns. Lauren und Wiley hatten es bereits getestet und sehr empfohlen, deshalb verbringen wir hier den Abend zu siebt. Schnell sind wir begeistert von den kreativen Gerichten wie der Spirale aus Yucca und Yamswurzel, Gemüse aus dem Solarofen und den Bananenbooten gefüllt mit Schokopudding. Die Strohhalme sind aus Bambus, Softgetränke werden erst gar nicht angeboten (Bier allerdings schon, was uns etwas wundert…). Für alle Interessenten gibt es eine Filiale in Berlin (yellow-sunshine.com). Diesmal vertrauen wir nicht auf unser Traktorglück und bestellen ein Taxi für den Heimweg. Der 5-Sitzer wird schnell zu einem 8-Sitzer um uns alle unterzubringen und der Taxifahrer fährt die ruta de sardina (Sardinenbüchse) lachend zum Ziel.

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Fahrt nach Cienfuegos

Für Lauren und Wiley ist es Zeit zurück nach Havanna zu fahren, wir wollen weiter nach Cienfuegos. Ein Stück fahren wir noch zusammen, dann heißt es Abschied nehmen, vielleicht können wir ein Wiedersehen in den Staaten arrangieren und uns für das geschenkte Buch revanchieren!

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In Cienfuegos wohnen wir im Hostal Soto das einmal im Jahr Studenten aus Schweden zum Spanisch Lernen aufnimmt, daher kommt also der Computer der Universität Uppsala und bekannte IKEA Utensilien im Haushalt. Immer wieder hören wir, dass es ohne Hilfe aus dem Ausland an noch mehr mangeln würde. Fast alle unsere Vermieter haben Kinder im Ausland, oft USA oder Chile, wer kann geht woanders hin, vor allem die junge Generation zieht es ins Ausland. Von dort werden dann die Eltern unterstützt.

Abends steht ein Friseurbesuch an, der bei Ulli und Till dringend fällig ist. Bei unserer Frage, wieviel es denn kosten soll zuckt der Mann mit den Schultern und sagt wir können geben so viel wir wollen. Zwar werden die Haare kürzer als gedacht, dafür hält es auch wieder ein Weilchen. Wir erkunden die Stadt, auch hier gibt es Häuser im Kolonialstil, Bicitaxis und Kutschen. Ähnlich wie Havanna, nur deutlich kleiner und ruhiger. Neugierig dürfen wir einen Blick in die Backstube der Panadería werfen: eine Sorte Brot wird hier gebacken, es sieht aus wie der weiße Hefeteig, den wir immer bekommen, geformt entweder als Brötchen oder als Baguette. Der Bäcker will wissen, wie die Bäckereien in Deutschland sind. Schlecht können wir von der riesigen Brot-, Stückchen- und Kuchenauswahl schwärmen und antworten ausweichend. Mittags finden wir eine Sandwichbar, als Mittags-Snack hat sich ein Käse-Schinken-Sandwich wunderbar bewährt, als Highlight gibt es hier sogar Nestlé-Eis zum Nachtisch. Vom Parque José Marti steigen wir dann spontan in die Zug-Rundfahrt ein und bekommen einen guten Überblick der Stadt. Abends brauchen wir dringend mal wieder eine Abwechslung von Reis mit Bohnen. Deshalb wollen wir in der Stadt essen. Auf der Straße bekommt man die Speisekarte gezeigt, diesmal ganz praktisch, denn wir haben Lust auf Spagetti und finden direkt was wir suchen. Nach nur einer Woche Reis mit Bohnen stürzen wir uns wie ausgehungert auf Spagetti mit Tomatensoße, wie gut es uns doch zu Hause mit gut gefüllten Supermärkten geht…

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Trinidad

Am Busterminal haben wir ein Taxi für die Weiterfahrt nach Trinidad organisiert, 7 CUC pro Person statt 6 CUC mit dem Viazulbus haben wir ausgehandelt. Nach dem Geburtstagsfrühstück für Hanna geht es los nach Trinidad. In der ganzen Stadt liegt Kopfsteinpflaster, die Häuser sind bunt bemalt und uns gefällt die Stadt auf Anhieb und das liegt nicht nur an dem feinen Kuchen, den wir hier zum ersten Mal in Kuba finden!

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Playa Ancón

Von Trinidad aus kann man mit dem Fahrrad zum Strand fahren. Früh kommen wir los und sausen erstmal ein ganzes Stück bergab aus der Stadt heraus. Alle Kubaner winken uns freundlich von der Kutsche aus zu. Im hübschen Dorf La Boca sehen wir zum ersten Mal das Meer, kurz danach kommen wir am Sandstrand an. Leider dürfen die Fahrräder nicht mit an den Strand genommen werden, an ausgewiesenen Fahrradständern müssen wir sie abstellen, natürlich nicht umsonst, 1 CUC pro Fahrrad sollen wir zahlen. Das finden wir frech, denn die Fahrräder werden nicht einmal bewacht und Platz ist auch ansonsten mehr als genug. Wir handeln heraus, dass wir später in der Strandbar etwas essen wollen und dafür kostenlos parken können. Natürlich geht es uns nicht um die 3 CUC, gerne lassen wir Geld im Land und zahlen oft auch die Touristenpreise, aber wir möchten nicht anstandslos Fantasiepreise für alles Mögliche zahlen. Den Rest des Tages genießen wir den Strand bei traumhaftem Wetter. Wir baden und beobachten einige Pelikane, die sich hungrig vor uns ins Wasser stürzen. Dann treten wir wieder in die Pedale, aber der Rückweg zieht sich und in La Boca brauchen wir dringend eine Pause. Wir kaufen uns seit langer Zeit die erste Cola bzw. 7Up. Coca Cola gibt es natürlich nicht, aber eine Cola Nacional erfüllt den gleichen Zweck. Mit der Extraportion Zucker schaffen wir dann auch den Anstieg nach Trinidad.

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Valle de Ingenios

Mit einem alten Dampfzug fahren wir in das Valle de Ingenios zu den Zuckerrohrfeldern. Gemütlich tuckern wir durch die Landschaft an Farmhäusern vorbei, bis wir bei den alten Zuckerrohrfeldern ankommen. Es folgt eine Demonstration, wie der Saft aus Zuckerrohr gewonnen wird, er schmeckt nicht so süß wie erwartet. Ansonsten kann man ein „Museum“ besichtigen. Eigentlich ist es nur eine stillgelegte Fabrik, eine Führung oder Tafeln gibt es nicht. Auf dem Rückweg halten wir bei einem kleinen Künstlermarkt. Wir gehen davon aus, dass wir 1,5 h Aufenthalt haben und gehen gemütlich Kaffee trinken. Beim ersten Hupen des Zugs sitzen wir noch am Tisch und warten auf die Rechnung, beim zweiten Hupen stehen wir oben am Berg und legen einen ordentlichen Sprint hin, Hanna rennt am schnellsten und sieht, unten angekommen, gerade den Zug vorbeifahren. Zum Glück sieht er uns winken und rufen und hält nochmal an. Gerade nochmal gut gegangen…

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Letzter Abend zu fünft

In der Casa von Hanna und Manu organisiert Pino eine kleine Party mit Musik und Cocktails. Ein Bekannter von ihm spielt kubanische Musik bei denen die Klassiker Guantanamera und Chan Chan nicht fehlen und Hanna und ich direkt mit Claves (Stöckchen zum Taktschlagen) ausgestattet werden. Wie bei Livemusik üblich, geht hinterher das Körbchen um und jeder gibt so viel er möchte. Unsere eingeschworene Gruppe wird sich ab dem morgigen Tag trennen (müssen), weil wir zurück nach Havanna fahren. Ihr beiden, es war eine Freude mit euch zu reisen. Wir haben die Tage und gemütlichen Schaukelstuhl-Abende zu fünft sehr genossen und werden uns hoffentlich bald wiedersehen!

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Kuba – ungeschönt

Um Ulli rechtzeitig zum Flughafen zu bringen fahren wir bereits zurück Richtung Havanna. Unterwegs wollen wir eine Nacht in Cárdenas verbringen, das nur 20 Minuten vor Varadero liegt. ¡Caballo! wird immerzu gerufen, damit die Pferde parieren. Dazu werden wir ein letztes Mal von dem Geräusch der trabenden Hufen auf Asphalt geweckt. In Cárdenas finden 95% des Verkehrs mit Pferden statt, ein Auto hat hier fast niemand, viele Häuser sind zerfallen, Touristen oder Unterkünfte gibt es fast keine. Im Gegensatz zu den bunten Fassaden von Trinidad haben wir hier das Gefühl, ein Stück vom wahren Zustand Kubas zu sehen und der ist alles andere als bunt. Ein Taxifahrer weiht uns in das Leben Kubas ein, die erste und einzige kritische Stimme, die wir zu hören bekommen. In Cárdenas arbeiten fast alle in Varadero, der Hotel- und Strandstadt. Die Hotels sind staatlich, der Lohn sind 340 CUP im Monat (14 CUC) und 10 CUC werden extra bezahlt für ein ordentliches Erscheinungsbild der Mitarbeiter. Wie man davon leben kann? Jeder Haushalt hat eine Libreta (eine Art Versorgungs-Buch), die die Grundversorgung aller sichern soll. Damit kann an staatlichen Ausgabestellen Reis, Milch, Fleisch, Kaffee etc. zu extrem niedrigen Preisen gekauft werden. Es ist genau geregelt, wer wieviel und wovon bekommt. Milch gibt es beispielsweise nur für Kinder bis 7 Jahre, auch sonst kann man damit kaum über die Runden kommen. Wer mehr braucht oder möchte muss auf den Märkten einkaufen, wo die Preise aber um ein vielfaches höher als an den staatlichen Libreta-Vergabestationen sind. Für „Luxus-Artikel“ wie Elektronik, Möbel, spezielle Lebensmittel, usw. gibt es zusätzlich noch die sogenannten Dollar-Läden. Hier kann jeder Kubaner Importartikel kaufen (der Staat kontrolliert, was importiert wird), bezahlt wird in CUC. Das Meiste ist allerdings so teuer (deutlich teurer als in Deutschland) dass ein CUP-Verdiener es sich selbst nach Jahren des Sparens ohne Hilfe nicht leisten könnte. Kuba ist eine Lüge, sagt der Taxifahrer nachdrücklich. In den Medien würde Kuba völlig falsch dargestellt. Nach Fidels Tod mussten alle trauern, ob gewollt oder nicht. Das Gesundheitssystem, das international immer gelobt wird, sei katastrophal: keine Medikamente, keine Sauberkeit. Viele Ärzte fahren ohnehin lieber Taxi, das ist deutlich lukrativer. Mindestens 100 Jahre dauere es, bis es Kuba wieder besser ginge.

Für uns klingt es unvorstellbar mit 25 CUC pro Monat zu leben. Möglich wäre es wohl, wenn es da nicht gleichzeitig das zweite Währungssystem gäbe. Ein Zimmer in einer Casa kostet allein 25 – 35 CUC pro Nacht, ein volles Taxi von Havanna nach Viñales bringt über 100 CUC ein. Angestellte in der Gastronomie hingegen, erzählt uns der Txifahrer, haben ein Haus nur von ihren Trinkgeldern gebaut. Die Diskrepanz zwischen staatlich und privat, zwischen CUP-Verdienern und CUC-Verdienern, ist riesig. Als Reisenden fällt es uns unglaublich schwer die Preise einzuschätzen, noch nie hat der „Kaffeepreis“ um mehr als das 8fache geschwankt. Die Preise scheinen unglaublich schnell zu steigen, die im Reiseführer angegebenen Preise (Stand 2014) lagen oft um 50% zu niedrig. Und trotzdem wirken die meisten Menschen die wir treffen entspannt und zufrieden.

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Den letzten Tag zu dritt verbringen wir an der Playa Coral. Es gibt ein Tauch- und Schnorchelzentrum bei dem ich einen Tauchgang (35 CUC) mache und die schönsten Riffe, Fische und Höhlen zu sehen bekomme. Auf dem Parkplatz gegenüber stehen hunderte, nagelneue Jimnys (kleine Geländewagen), die von Touristen gemietet werden können. Kubaner gehen leer aus, selbst wenn sie die finanziellen Mittel hätten, so könnten sie doch kein Auto kaufen, denn der Staat importiert die Autos zwar, verkauft werden sie allerdings nicht.

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Eine Reise geht zu Ende

An einem kleinen Stück Sandstrand genießen wir die letzten Stunden am Meer, es ist der erste windige Tag und sogar zu kalt zum Baden. Nachmittags werden wir von unserem Taxi abgeholt und fahren weiter nach Havanna, Ulli wird zum Flughafen gebracht, wir ins Casa zu Milaydis. Wir haben uns sehr über den netten und spontanen Besuch gefreut und es hat Spaß gemacht, mal wieder zu dritt unterwegs zu sein!

Weihnachten in Havanna

Wieder zu zweit unterwegs verbringen wir den letzten Tag in Havanna. In der berühmten Floridita Bar, die einst von Hemingway besucht wurde bekommen wir weder Sitz- noch Stehplatz und flüchten schnell in eine etwas ruhigere Gegend. In der Callejon de Hamel bewundern wir die bemalten Hauswände, unser letztes Geld investieren wir in Nussriegel für den morgigen Flug. An unserem ersten Heilig Abend weit weg von zu Hause sind wir bei Milaydis zum Abendessen eingeladen. Es gibt ein tolles Buffet mit der bisher reichhaltigsten Auswahl der ganzen Reise und wir essen zusammen mit zwei Spaniern, die in Chile wohnen und sich schon freuen, dass sie uns Tipps geben können, wenn wir in einem Jahr dort sein werden. Bei der wenig weihnachtlichen Stimmung fällt uns das Wegsein nicht ganz so schwer und auch das Raclette vermissen wir bei Hitze nicht ganz so sehr.

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Nach zwei Wochen haben wir vieles von Kuba gesehen und erlebt. Vieles haben wir gelernt, aber noch viel mehr können wir nicht begreifen. Wir sind beeindruckt und sehr froh, hier gewesen zu sein!

Reisezeit: 10.12.2015 – 25.12.2015

 

Unsere Reiseroute:

 

5 Antworten auf “Kuba – mehr als Rum, Salsa und Zigarren”

  1. Ulrike Kemmerer 24. Januar 2017 bei 15:00

    Liebe Katrin und lieber Till.
    Danke für den schönen Bericht.
    Genau so war es in Cuba. Ich bin sehr froh, mit Euch diese wunderschöne und erlebnisreiche Reise gemacht zu haben.
    Mein Fazit, Spontanität zahlt sich aus. Und die Zeit mit Euch Beiden habe ich wieder sehr positiv erlebt.
    Ganz liebe Grüße,
    Eure Ulli

    Antworten

    1. Hallo Ulli,
      Wir sind auch froh, dass du mit uns gereist bist und freuen uns schon auf den nächsten Besuch, egal ob spontan oder geplant!
      Viele Grüße, Till und Katrin

      Antworten

  2. Liebe Katrin, Lieber Till,
    was für ein wunderschöner Bericht und was für tolle Fotos 🙂 Ich habe mich unglaublich darüber gefreut, den Bericht zu lesen, nachdem ich erst jetzt so richtig dazu kam. Umso größer die Freude, nach gefühlt schon wieder so langer Zeit wieder ein bischen Kuba-Feeling zu haben. Es war so schön mit Euch dreien zu reisen, Euch kennenlernen zu dürfen und so eine tolle gemeinsame Zeit zusammen zu haben!
    Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen! Ich hoffe, es geht Euch gut. Wo seid Ihr denn gerade?
    Ganz liebe Grüße
    Hanna
    P.S.: Als ich meiner Schwester von der von Pino organisierten Party mit ein paar Freunden erzählte, sagte sie, dass es bei ihr genau die gleiche Party gab 😉

    Antworten

    1. Hallo liebe Hanna,
      da freuen wir uns aber, dass dir unser Bericht gefallen hat, ihr ward ja auch ein Teil von unserer Reise. Schön, dass wir (zumindest ein bisschen) des Kuba-Feelings zurückbringen konnten. Wir fanden unsere gemeinsame Reisezeit auch super und rechnen fest mit einem baldigen Wiedersehen, wo auch immer! Das ist ja lustig, dann organisiert Pino wohl so einige Partys 😉
      Wir sind gerade in Salt Lake City angekommen und seit langer Zeit zeigt das Thermometer endlich mal wieder +20°C an, das tut richtig gut. Es wird Zeit, den Winter hinter uns zu lassen…
      Ganz liebe Grüße,
      Katrin und Till

      Antworten

  3. Toller Kuba Reise Bericht. Auch mal schön, nicht nur die Standardaussagen zu lesen, sondern mal einen etwas anderen Blickwinkel zu bekommen.

    Antworten

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